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Univ. Prof. Dr. Alois Ferscha

Wissenschaftlicher Studioleiter

Univ.-Prof. Mag. Dr. Alois Ferscha ist Leiter des Instituts für Pervasive Computing und der Exzellenzinitiative "Pervasive Computing" der Johannes Kepler Universität Linz. Er gründete das erste internationale Master-Studium für "Pervasive Computing", das für internationale Studenten an der JKU in Kooperation mit mit weiteren Instituten angeboten wird. Darüber hinaus leitet er das Research Studio Pervasive Computing Applications (PCA) sowie das Research Institute of Pervasive Computing (RIPE). Ferscha hat 150+ Publikationen zu den Themengebieten Parallel, Pervasive und Distributed Computing verfasst.

Er war Projektleiter nationaler und internationaler Forschungsprojekte wie Network Computing, Parallel Simulation of Very Large Office Workflow Models, Broadband Integrated Satellite Network Traffic Evaluation und Distributed Cooperative Environments. Die aktuellen Projekte beinhalten unter anderem Software Frameworks für Context Computing, Drahtlose und mobile Ad-hoc-Netzwerke sowie Sensor-Aktuator Netzwerke. Seine anwendungsorientierten Arbeiten beschäftigt sich mit vernetzten eingebetteten Systemen und innovativen Informationstechnologien die mit alltäglichen Umgebungen verschmelzen (Smart Spaces), in Gebrauchsgegenstände unsichtbar integriert sind (Smart Things) bzw. Lebensräume realisieren die intelligent auf die Gegenwart des Menschen wirken. Gegenwärtige Forschungsarbeiten behandeln Fragen der Identifikation, der Lokalisierung (Positionsortung) und Objektverfolgung, der Koordination von Aktivitäten und mobilen Endgeräten in drahtlos vernetzten Systemen bzw. Middlewarelösungen in drahtlosen ad-hoc Netzen. Zu den von der Arbeitsgruppe entwickelten Technologiedemonstratoren zählen sowohl Smart Things wie z.B. Echtzeit-SMS-Notifikation vom Laufschuh (Wienmarathon, Berlinmarathon), Kontextarchitekturen und Kontextbasierte Dienste („Activity Tracking“, „Power Saver“), P2P Koordinationsarchitekturen („Peer-It“), die Mehrbenutzerinteraktion auf "Virtuellen Walls", ad-hoc Interaktion auf Basis einer „Digitalen Aura“ („Smart Shopwindow“), eingebettete Interaktion in Form von gegenständlichen Benutzerschnittstellen („Cube Interface“), bzw. Smart Spaces wie z.B. Team-Awareness in WLANs („Wireless Campus Space“, „MobiLearn“), Embedded Webservices („Internetkoffer“), und Mixed Reality Systeme für die Personen- und Fahrzeugnavigation („INSTAR“) und ortsbasierte Dienste („Digital Graffiti“).

Univ.-Prof. Dr. Alois Ferscha erhielt 1992 den Heinz Zemanek Preis für hervorragende Forschungsarbeiten auf den Gebieten der Informatik. Er war als Gastforscher an den Universitäten Turin und Genua, bzw. an der University of Maryland at College Park und der University of Oregon tätig. Er war Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Programmkomitees wie etwa für WWW, PADS, DISRT, SIGMETRICS, MASCOTS, TOOLS, PNPM, ICS, MSWiM, QShine, ICMB, ARCS, UBICOMP, PERVASIVE, und Programmkomiteevorsitzender der PADS'98, MASCOTS'99; WWW2002 („Vice-Chair“) und der PERVASIVE 2004. Er ist designierter Konferenzvorsitzender der ISWC 2009 (IEEE International Symposium on Wearable Computers), welche im Zeitrahmen von „Linz - Kulturhauptstadt 2009“ vom Institut für Pervasive Computing in Linz ausgetragen wird.

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